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  Einsatzfälle und Anwendungsbeispiele der Führungsleisten
  
 

Führungsleisten "Bauart SPIETH" sind flache Linearführungselemente für alle Bereiche des präzisen Maschinen- und Vorrichtungsbaus. Sie ersetzen die sonst noch üblichen Keil- und Druckleisten.

Diese Führungsleisten werden dann eingesetzt, wenn die Vorteile der Gleitführung, z.B. hohe Dämpfung, genutzt werden sollen und dabei geringst mögliches Führungsspiel gefordert ist. Systembedingt ist der ideale Einsatzfall dieser Führungsleisten dort, wo feinfühlige Führungen gestaltet werden sollen und keine hohen Kräfte auftreten.
 

Folgende Beispiele aus der Praxis geben einen Anwendungsüberblick:
 
 

 
 


Beispiel 1:
Standardanordnung der Führungsleisten. Bei einer präzise ausgeführten Führung tritt im mittleren Bereich des Schlittens keine Beanspruchung auf. Diese Zone kommt nur bei vorhandenem Führungsspiel zum Tragen (Schubladeneffekt).

Um definierte geometrische Verhältnisse zu haben, ist es deshalb zweckmäßig, nur etwa 1/3 der Führungsbasis am Schlittenende zu nutzen und 1/3 in der Führungsmitte auszusparen.

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Beispiel 2:
Bei begrenzter Länge des Führungsbettes kann in jeder Lage des Schlittens eine optimale Führungsbasis erreicht werden, indem eine Führungsleiste am Führungsbett und eine Führungsleiste am Führungsschlitten angeordnet wird.

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Beispiel 3:
Das Verhältnis von Führungslänge zu Führungsbreite (Führungsbasis) sollte möglichst groß gewählt werden. Um dies zu erreichen, muss in besonderen Fällen die Führung als Schmalbettführung ausgelegt werden.

Die Anordnung der Führungsleisten und deren Befestigung kann dabei wie hier dargestellt erfolgen.

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