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   Einstellen einer axialen Vorspannkraft
 
 Die axiale Vorspannung einer Schraubverbindung ist oft funktionsentscheidend und muss daher hinreichend genau eingestellt werden. Das direkte Messen dieser Größe ist jedoch im Montagebetrieb meist nicht möglich, so dass die Einstellung auf indirektem Wege vorgenommen werden muss. Hierzu wird das der gewünschten Vorspannkraft entsprechende Stellmuttervorspannmoment errechnet.

Dieses kann nach folgender Beziehung bestimmt werden:
 
 
 

Mv = Vorspannmoment der Stellmutter [Nm] 
Fv = Geforderte axiale Vorspannkraft der Schraubverbindung [N] 
B = 0 (MSF Eigenart gegenüber den anderen Stellmuttern)
A Konstante [mm], beinhaltet die Berechnungsfaktoren für das entsprechende Gewinde (siehe Tabelle)
µA = Reibungszahl für die Plananlagefläche der Stellmutter.
Näherungswert µA = 0,1 Stahl/Stahl
rA = wirksamer (mittlerer) Reibradius der effektiv anliegenden Kontaktfläche der Stellmutter [mm]



 
 

 


Der Sicherungsvorgang beansprucht das Spindelgewinde und bewirkt hier eine intensive Flankenanlage ( = hohe Axialsteifigkeit). Infolge der Eigenart der MSF Stellmutter, erfolgt bei dieser während dem Sicherungsvorgang keine Entlastung der Plananlage, wodurch kein erhöhtes Vorspannmoment erforderlich ist. Es ist lediglich die normale Vorspannkraft Mv in Abhängigkeit der geforderten Vorspannkraft Fv zu ermitteln.

 

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