Für Wellenpassung h5/h6. Automatisierbare kraftschlüssige Welle-Nabe-Verbindung. Für Wellen mit h-Toleranzfeld. Spanneinleitung frei konfigurierbar. Spanneinleitung von der Nabe aus mit d1= 55 mm, d2 = 80 mm und L = 52 mm: AL 55.80.

  • Beispiele

    Beispiel 1: Schaufelradbefestigung mit zwei IK Spannelementen

    Die auf breiter Basis angeordneten Spannelemente wirken sich günstig auf die Planlaufgenauigkeit und die Umlaufbiegebeanspruchung des Welle-Nabe-Verbundes aus. Das übertragbare Drehmoment bei zwei hintereinander angeordneten Spannelementen liegt ca. 30 % höher als bei einem einzelnen Spannelement.

    Beispiele 2 – 4: Steckbare Verbindungen

    Absolut spielfreie, beliebig oft lösbare Welle-Nabe-Verbindung. Die Anzugsmomente für die Spanneinleitungsschrauben ergeben sich aus der jeweils erforderlichen Spannkraft für die Spannelemente.

    Beispiel 2

    Spanneinleitung auf ein IL Spannelement über Zugschraube.

    Beispiel 3

    Spanneinleitung auf ein AL Spannelement über Druckschraube.

    Beispiel 4

    Spanneinleitung auf ein AL Spannelement über Hohlschraube.

    Beispiel 5: Pinolenklemmung mittels zweier AK Spannelemente

    Hydraulisch wird die Pinole genau zentrisch gespannt, im drucklosen Zustand ist sie sofort frei bewegbar. Der bei einzelner Anordnung eines Spannelements auftretende Axialschub während des Spannvorganges hebt sich hier durch die entgegengesetzt wirkenden Kräfte theoretisch auf. In der Praxis muss hier jedoch bei frei platzierter Pinole wegen der nicht genau identischen Spannverhältnisse an den Spannelementen mit einem geringen Restschub gerechnet werden.

    Beispiel 6: Kegelradbefestigung mittels IK Spannelementen

    Einfache Anschlussteile, hohe Rundlaufgenauigkeit und absolute Spielfreiheit zeichnen diese Verbindung aus.

    Beispiel 7: Zahnriemenscheibenbefestigung durch einen Spannsatz Baureihe DSM

    Die Nabe kann auch aus einer Alulegierung hergestellt sein. Mindestfestigkeit beachten. Hohe Temperatur kann die Haltekraft reduzieren.

    Beispiel 8: Teilteller befestigt mit Spannsatz Baureihe DSM

    Bei dem Leichtmetall-Teller am Wellenende eines Schrittschaltgetriebes wird genauer Rund- und Planlauf gefordert.

    Beispiel 9: Zahnradbefestigung durch einen Spannsatz Baureihe DSL

    Bei höchster Anforderung an die Rundlaufgenauigkeit sollte zum Prüfen und evtl. Korrigieren des Rundlaufes am Zahnrad eine Kontrollfläche vorgesehen werden.

    Beispiel 10: Druckwalzenbefestigung mit zwei DSL Spannsätzen

    Hier werden 2 lange Spannsätze eingesetzt, um durch die intensive Verspannung von Welle und Nabe eine hohe radiale Gesamtsteifigkeit zu erreichen. Druckwalzentausch nach Abziehen der Welle aus dem Lagerpaket.

    Beispiel 11: Schwinghebelbefestigung mit einem Spannsatz Baureihe DSK

    Umfangs- und Axiallage lassen sich bei der Montage optimal einstellen.

    Beispiel 12: Führungssäule geklemmt mit einem Spannsatz Baureihe DSL

    Befestigung einer Führungssäule im Maschinenkörper.

  • Vorteile

    Wettbewerbsfähigkeit durch Technologieführerschaft – eine Strategie, die eine wirtschaftliche Erhöhung von Leistungsdichte, Wirkungsgrad und Genauigkeit erfordert. Zylinderspannsätze legen hierfür die Basis.

    Weniger Aufwand

    • Einfache Gestaltung der Anschlussteile.
    • Leichte Montage und Demontage aller Bauteile durch Fügespiel.
    • Minimaler Axialschlepp bei Spannvorgang.
    • Spanneinleitung frei gestaltbar.
    • Schnelles Lösen der Verbindung.

    Mehr Erfolg

    • Hohe Rundlaufgenauigkeit.
    • Minimierte Schwingungsanregung.
    • Hohe Drehmomente und Axialkräfte.
    • Geeignet für Wechseltorsion.
    • Axiallage und Winkellage frei wählbar.
    • Schonung der Anschlussteile.
    • Automatisierbare/schaltbare Verbindung.
    • Wiederverwendbar.
    • Einsetzbar auf genuteten Wellen.

    4-mal einzigartig – vielfacher Nutzen

    • Präzise
      Alle genauigkeitsbestimmenden Funktionsflächen werden unter Einhaltung engster Form- und Lagetoleranzen geschliffen.
       
    • Einteilig
      Der einteilige Stahlkörper weist im Unterschied zu Kegelspannsätzen keine toleranzlastigen Trennfugen auf. Dies gewährleistet, dass die im Fertigungsprozess erzielte hohe Präzision in Ihrer Anwendung auch ankommt.
       
    • Selbstzentrierend
      Die besondere Geometrie des absolut symmetrischen Grundkörpers sorgt bei axialem Zusammendrücken für gleichmäßige Querkontraktion in Richtung Welle und Nabe. Die damit erzielte Zentrierwirkung ist auf dem Niveau des Hydrodehnprinzips einzuordnen, nur viel einfacher, viel sicherer und viel steifer.
       
    • Intelligent
      Zylinderspannsätze gehen sehr schonend mit Ihren Anschlussteilen um. Punktuelle Spannungsspitzen, die oftmals zu Beschädigungen und Montageproblemen führen, haben aufgrund der wesentlich besseren Spannungshomogenisierung an den Kontaktflächen keine Chance. Zugleich ist das Spieth Prinzip im gespannten Zustand mit einer Kombination aus Kniehebel und auf Block gedrückten Feder vergleichbar und garantiert eine extrem steife Verbindung. Und beim Lösen geht der Zylinderspannsatz ganz einfach wieder in seine Ausgangsform zurück.
  • Funktion

    Funktionsprinzip

    Hier dargestellt mittels eines Spannsatzes der Baureihe DSK mit integrierter Spannschraube.
    Das Prinzip ist vereinfacht, das Spiel vergrößert dargestellt.

    Spannsatz gelöst, leichte Montage oder Demontage mit Fügespiel.

    Spannsatz gespannt, Verbindung ist zentriert und hochbelastbar. Kein seitlicher Versatz beim Anziehen. Dadurch höchst präzise Zentrierung und optimaler Rundlauf.

  • Übertragbare Kräfte

    DSK / DSL / AK / IK / AL / IL

    Die Tabellenangaben gelten für Bohrungstoleranz H7 und Wellentoleranz h5 der Anschlussteile. Für Welle h6 muss im ungünstigsten Falle mit einer Reduzierung der übertragbaren Kräfte um ca. 10 % gerechnet werden.

    DSM
    Die Tabellenangaben gelten für Bohrungstoleranz H7 und Wellentoleranz nach DIN 748 (k6/m6).

    M: Übertragbares Drehmoment bei Fa = 0
    Die angegebenen Werte sind in Versuchsreihen ermittelt. Dabei waren die Anschlussteile aus Stahl C45, gefertigt in vorgeschriebener Oberflächengüte.

    Fa: Übertragbare Axialkraft bei M = 0
    Die Fa-Werte sind errechnet nach

    Unterliegt die Spannverbindung einer ruhenden, schwellenden, wechselnden oder stoßartigen Belastung, so ist dies gleichgültig, solange die auftretenden Spitzenkräfte die Katalogwerte nicht überschreiten. Bei allen kraftschlüssigen Verbindungen besteht bei Wechseltorsions- oder Umlaufbiegebeanspruchung Reibkorrosionsgefahr. Diese Erscheinung kann die Demontage erschweren und wird verhindert, wenn folgende Angaben beachtet werden:

    Zul. Wechseltorsion

    Zul. Umlaufbiegung

    M und Fa:
    Wirken sowohl Drehmoment als auch Axialkraft gleichzeitig auf einen Spannsatz, so ist nach folgender Formel zu prüfen, ob das sich daraus ergebende resultierende Drehmoment Mr übertragen werden kann.

    M = übertragbares Drehmoment (Katalogwert) [Nm]

    Me = erforderliches Drehmoment [Nm]

    Mr = resultierendes Drehmoment [Nm]

    Fae = erforderliche Axialkraft [N]

    d1 = Wellen-Durchmesser [mm]

    Nur für Baureihe AK/IK, AL/IL

    F: Maximal zulässige Spannkraft
    Zur Verminderung der Dauerbruch- und Reibkorrosionsgefahr sollten die Spannsätze bei hoher Taktfrequenz Spannen/Lösen mit max. 0,75 F gespannt werden.

    C: Konstruktiv vorzusehender Funktionsbauraum
    Spieth Spannelemente müssen kraftkontrolliert gespannt werden. Die Spannkraft kann nicht ins Verhältnis zum Spannweg gesetzt werden. Um vorzeitiges Blockieren zu vermeiden, ist ein „freier“ Funktionsweg „C“ vorzusehen.

    Automatisierter Betrieb
    Bei einem automatisierten Betrieb mittels z. B. hydraulischer Betätigung können aufgrund verschiedener Einflussgrößen die Ist-Werte des Systems von den Katalogwerten abweichen. Für diesen Anwendungsfall wird dringend eine Verifizierung der benötigten Kraft oder Drehmomentwerte empfohlen. Auch ist bei dieser Anwendung auf eine axial spielfreie Einbausituation zu achten. Zur Vermeidung von Dauerbruch und wegen Reibkorrosionsgefahr sollte das Spannelement bei hoher Taktfrequenz mit max. 0,75xF gespannt werden.

    Allgemein
    Kann die Spannkraft F nicht aufgebracht werden, so wird mit folgender Formel näherungsweise bestimmt, welches Drehmoment Mred mit der gegebenen Spannkraft Fgeg (<F) übertragen werden kann.

    Soll die erforderliche Spannkraft für ein übertragbares Drehmoment Mred < M ermittelt wer­den, so gilt näherungsweise folgende Beziehung:

    M = übertragbares Drehmoment (Katalogwert) [Nm]

    Mred = reduziertes übertragbares Drehmoment [Nm]

    F = max. zul. Spannkraft (Katalogwert) [N]

    Fae = erforderliche Axialkraft [N]

    Ferf = erforderliche Spannkraft [N]

    Fgeg = gegebene Spannkraft (<F) [N]

Bestell-Nr. Bezeichnung
CAD-Download
Abmessungen in mm Spanneinleitung übertragbare Kräfte
d1 d2 L Fmax1) Cmin2) M Fa
H6 h5 N mm Nm N
8 12 19 10000 0.5 12 3000
8 12 19 10000 0.5 12 3000
10 15 19 11000 0.6 21 4200
10 15 19 11000 0.6 21 4200
12 18 19 11800 0.7 35 5900
12 18 19 11800 0.7 35 5900
14 20 19 13400 0.8 49 6970
14 20 19 13400 0.8 49 6970
15 22 19 13700 0.8 54 7260
15 22 19 13700 0.8 54 7260
16 22 19 14900 0.8 64 8050
16 22 19 14900 0.8 64 8050
18 25 19 15900 0.9 80 8900
18 25 19 15900 0.9 80 8900
20 32 26 20600 0.9 124 12360
20 32 26 20600 0.9 124 12360
22 35 26 21700 0.9 143 13020
22 35 26 21700 0.9 143 13020
25 37 26 24500 1.1 190 15190
25 37 26 24500 1.1 190 15190
28 40 26 26900 1.1 237 16950
28 40 26 26900 1.1 237 16950
30 42 26 28300 1.1 272 18110
30 42 26 28300 1.1 272 18110
32 48 35 32400 1.2 389 24300
32 48 35 32400 1.2 389 24300
35 52 35 34400 1.2 457 26140
35 52 35 34400 1.2 457 26140
40 56 35 38900 1.2 599 29950
40 56 35 38900 1.2 599 29950
45 68 42 44700 1.2 804 35760
45 68 42 44700 1.2 804 35760
50 72 42 49400 1.2 988 39520
50 72 42 49400 1.2 988 39520
55 80 52 59000 1.5 1314 47790
55 80 52 59000 1.5 1314 47790
60 85 52 63300 1.5 1557 51910
60 85 52 63300 1.5 1557 51910
63 88 52 66000 1.5 1725 54780
63 88 52 66000 1.5 1725 54780
65 90 52 67700 1.5 1848 56870
65 90 52 67700 1.5 1848 56870
70 100 62 78800 1.5 2372 67770
70 100 62 78800 1.5 2372 67770
75 105 62 83400 1.5 2690 71720
75 105 62 83400 1.5 2690 71720
80 110 62 88100 1.6 3065 76650
80 110 62 88100 1.6 3065 76650
85 115 62 92700 1.6 3427 80650
85 115 62 92700 1.6 3427 80650
90 120 62 97200 1.6 3802 84500
90 120 62 97200 1.6 3802 84500
95 125 62 101800 1.8 4251 89500
95 125 62 101800 1.8 4251 89500
100 130 62 106500 2 4685 93700
100 130 62 106500 2 4685 93700
110 140 62 115700 2.1 5599 101800
110 140 62 115700 2.1 5599 101800
120 150 62 125000 2.1 6672 111200
120 150 62 125000 2.1 6672 111200
125 155 62 129600 2.1 7206 115300
125 155 62 129600 2.1 7206 115300
130 160 62 134300 2.2 7767 119500
130 160 62 134300 2.2 7767 119500
140 170 62 143500 2.2 9037 129100
140 170 62 143500 2.2 9037 129100
150 180 62 152800 2.2 10314 137520
150 180 62 152800 2.2 10314 137520

1) Max. zul. Spannkraft. Bei automatisiertem Betrieb sollte das Spannelement mit max. 0,75xF gespannt werden.
2) Konstruktionsvorgabe, nicht zu verwechseln mit dem Betätigungsweg.
3) d2 > 80 mm = Rundlauf nach IT4

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